Archiv der Kategorie: Allgemein

19. Juni 2017Jetzt ist es raus: Piranjahrbuch der Werbung Nr. 11

Die elfte Ausgabe ist da, womit wir die Wahl zur besten Intevi-Kampagne des vergangenen Jahres einläuten! Die Arbeiten für 7 Kunden schicken wir dieses Mal ins Rennen um den Goldenen Piranha, und sie könnten unterschiedlicher kaum sein. Das Spektrum reicht von Feinkost über Steuerberater-Software bis zur Salafismus-Bekämpfung. Und natürlich zeigen wir anhand einer Auswahl von Kampagnen aus den vorangegangenen Jahren, dass wir vom Entwickeln und Erzählen guter Marken- und Kampagnenstories richtig was verstehen. Übrigens: Das neue Piranjahrbuch gibt es auch als eMagazine und selbstverständlich kann auch online gevotet werden. Wir freuen uns auf eine große Wahlbeteiligung und warten gespannt aufs Ergebnis!

12. Juni 2017GROW 2017: Strategen unter sich

Am 8. und 9. Juni hatte die Account Planning Group zur Jahrestagung nach Hamburg geladen. Grow 2017 lautete der Titel, Intevi war mit Jürgen Schönberger und Gerd Kaspar an der Waterkant dabei. Zum 20. Geburtstag der Account Planning Group Deutschland gratulierte PJ Mahrenholz, einer der profiliertesten Marken- und Kommunikationsstrategen in Deutschland und Mitbegründer der APGD. Auf dem Podium diskutierte er anschließend über die Relevanz von Strategischer Planung mit den drei Speakern Lucy Jameson, Heidi Hackemer und Jeroen Matser.

Lucy Jameson, Ex-Grey London CEO, sieht Strategen in einer wichtigeren Rolle denn je. Ihre These: „There has been a tectonic shift in our industry. Connected to the rise of technological platforms, storytelling and interaction, today’s complexity makes strategy THE pivotal marketing skill. While creatives were the alpha animals of traditional advertising in the 1990s, strategists set the agenda for what we produce nowadays. As strategists we should be sharply aware of this – our role is more important than ever before.”

Heidi Hackemer gilt als einer der jungen Stars in Amerikas Strategie-Szene. Sie startete ihre Karriere 2003 ursprünglich als Texterin bei DraftFCB New York, wechselte aber zwei Jahre später ins Strategie-Department. Sie wirft die provokante Frage auf: „Why should you still focus on campaigns when you can actually do so much more? Historically, advertising has been the sole manifestation of brand thinking. But with the explosion of touch-points and transparency in the last decade or so, brand thinking has the potential to drive organizations, not just ads.“
Und der aus den Niederlanden stammende freie Strategieberater Jeroen Matser stellt schlicht fest: It is upon us strategists to define what makes brands relevant and successful in the ever-changing world of today and tomorrow.”
Eine wirklich spannende Diskussion und ebensolche Vorträge, in denen immer wieder die Haltung durchdringt, dass es essentiell auf die Strategen in der Marken- und Kampagnenentwicklung ankommt. Die Zeit der Kreativ-Rockstars der Werbung sei vorbei, so der einhellige Tenor. Nun gut, das verwundert nicht bei einer Jahrestagung des Berufsverbands der Strategen. Wenn man zum ADC geht, hört man ebenso einseitig: „Kreativität, die starke Idee, ist für Marken und Kampagnen wichtiger denn je!“

Fazit aus unserer Sicht: Strategen und Kreative kommen zu den wirkungsvollsten Ergebnissen, wenn sie Hand in Hand arbeiten, anstatt das Rockstar-Image jeweils für sich zu reklamieren.
gk

7. Juni 2017Erste Kampagne fürs E-Handwerk

Seit November ist der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), kurz das E-Handwerk unser Kunde. Und nachdem wir in den ersten Monaten strategische Grundlagenarbeit rund um die Marke geleistet haben, ist nun unsere erste Kampagne on air: die Qualitätsoffensive. Die Kampagne wendet sich an die Innungsmitglieder in ganz Deutschland und hat zum Ziel, die Qualifizierung in der Branche zu forcieren. Qualitätsarbeit macht im Handwerk den Unterschied, Qualifizierung und Weiterbildung sind der Schlüssel zum Erfolg. „Wer nach oben will, der muss gut trainiert sein, muss die Technik beherrschen und braucht Top-Equipment“, so die Message der Huberbuam, die wir als professionelle „Aufsteiger“ für die Kampagne gewinnen konnten.

Für die Kampagne haben wir Anzeigen, Mailings und eine Landingpage entwickelt. Der Startschuss fiel gerade mit der Veröffentlichung des Verbandsmagazins „Emotion“, dessen vollständige Realisierung zwei Mal im Jahr ebenfalls zu unseren Aufgaben gehört.
gk

12. Mai 2017ADC 2017 – Die Ausstellung

Dass die Ausstellung über Deutschlands beste Werbung des vergangenen Jahres ins Museum der Arbeit nach Hamburg-Barmbeck umgezogen ist, dürfte wohl eher als Randnotiz zu vermerken sein. Obwohl: Schöner wars schon, als Kongress und Ausstellung noch unter einem Dach stattfanden. Man konnte etwas mehr ADC-Luft schnuppern.

Was sich die Ausstellungsmacher dabei gedacht haben, die Exponate alphabetisch nach Kunden zu präsentieren anstatt thematisch nach Kategorien, ist absolut nicht nachvollziehbar! Ein echtes Durcheinander war das. Sie hätten es mal besser so gemacht, wie auf den Screens. Und: ich hatte auch den Eindruck, dass die Ausstellung erheblich kleiner war als in den Jahren zuvor. Auch schade.

So. Genug gemotzt! Was war herausragend?
In der Kategorie „Film“ haben meiner Meinung nach zwei meiner Ex-Kollegen Vögel abgeschossen: Oliver Voss mit seinem göttlichen Aldi-Film – ein opulent-witziges Vergnügen über knappe Kassen im Olymp und VW Marketingchef Lutz Kothe, mit dem Anhänger-Film, in dem sich die Pferde halb tot lachen über einen Autofahrer, der seinen Anhänger beim Rückwartsfahren partout nicht in den Griff bekommt. Dritter im Bunde ist der Smart-Film „Verfolgungsjagd“ – auch richtig schön lustig!

Beim Thema Corporate Design ist Audi aus meiner Sicht Richtung weisend, nicht nur, was den Style betrifft, sondern auch die Neuinterpretation des Begriffs „Regeln“. Als integrierte Kampagne gehört die Elbphilharmonie auf oberste Treppchen. Das Grafik-Design dieses Auftritts ist so aufregend wie der Bau selbst. 

Schauen wir auf Print! Hier zeigen Tageszeitungen, wie es geht. Tagesspiegel als nationales Medium und die Berliner Morgenpost als Lokalzeitung inszenieren große Themen auf der einen und Lokalkompetenz auf der anderen Seite gleichermaßen kreativ und unterhaltsam. Sixt punktet mal wieder mit einem schönen, politischen Motiv. Amnesty International schafft einen echten Moment des Atemstillstands, wenn man die optische Täuschung der Motive durchschaut. Und last but not least nochmal Oliver Voss mit einer grafisch-textlichen Delikatesse für Mountainbikes der Marke Rotwild.

Guerilla? Auch eindeutig: Hier macht Heimat das Rennen. Die Briefwahlurne für Schwaben und die Start-up Aktion in London sind großes Kino. Kleine, kreative Aktion und riesige mediale Wirkung. Guerilla-Marketing at its best!

11. Mai 2017Gold beim WorldMediaFestival

Bekannt gegeben wurde die Auszeichnung schon vor 2 Monaten, verliehen wurde der Gold-Award am gestrigen Abend im Delphi Showpalast in Hamburg. Die Rede ist von unserer Olimar Outdoor-Kampagne „Kino im Kopf“! Nach dem Bronzenen Piranha 2016 holt sich die Kampagne jetzt also auch Gold beim WorldMediaFestival „Tourism“ als Sieger der Kategorie Corporate Print.

Olimar befindet sich im Kreise der weiteren Gold-Gewinner übrigens in bester internationaler Gesellschaft: In den weiteren Festival-Kategorien wurden Travel Manitoba, The Finish Broadcasting Company, Bayern Tourismus, Qatar Tourism und Sixt ausgezeichnet.

Mit dem Intermedia Globe Gold für die Olimar-Kampagne setzen wir unsere Erfolgsserie beim WorldMediaFestival fort. Seit 2008 haben wir nun schon zum 6. Mal gewonnen, 5 mal davon Gold, 1 mal Silber. 
gk

21. April 2017Neue Johanniter-Kampagne

Die Sicherheitswochen für den Johanniter-Hausnotruf bilden den Auftakt für die Überarbeitung des Johanniter-Werbeauftritts, den wir in den vergangenen Monaten für die Johanniter entwickelt und realisiert haben. Große Überschrift ist der Begriff „Selbständigkeit“, der in der Marktforschung als der entscheidende Consumer Insight der Zielgruppe identifiziert wurde. Entsprechend haben wir mit der neuen Bildwelt und der textlichen Ansprache eine deutliche Verjüngung des Auftritts vorgenommen. 

Auch die Angehörigen der Zielgruppe spielt in der neuen Kommunikation eine erheblich größere Rolle als bisher. 
Rund um die Protagonistin Ingrid haben wir die Story ihrer Selbständigkeit entwickelt. „Ich mach‘ mich selbständig“, erzählt die selbstbewusste, fröhliche und agile Ingrid im TV-Spot der Bäckerin, dem Postboten, dem Nachbarn und ist dabei bester Dinge. Die Auflösung geschieht zuhause, als ihr der Johanniter-Techniker, der soeben den Hausnotruf installiert hat, den Funksender mit den Worten überreicht: „So, damit sind Sie jetzt selbständig.“ In Printmedien wird die Entwicklung der Story erzählt, die vor und nach dem TV-Spot spielt: Ingrid im Gespräch mit ihrer berufstätigen Tochter, ihrer Hausärztin und einem Johanniter-Berater sowie beim Cupcake-Backen mit der Enkelin. Das Ende der Geschichte ist dann der fröhliche Familienbesuch bei Ingrid.    

Für die Kampagne wurden ein TV- und Webspot, ein Funkspot, ein Großflächenmotiv, Anzeigen und eine ganze Reihe weiterer Werbemittel realisiert. Erster Einsatz ist Ende April, im Herbst ist ein nationaler TV-Durchgang geplant.
Der neue Auftritt wurde mit dem Kölner Fotografen Boris Breuer und Filmteam von Jan Weiner & Christian Boenisch produziert. Gemanaged wurde die Produktion von Conny Oelker (Expose).
gk

4. April 2017Die Huberbuam und das E-Handwerk

Im Frühsommer 2017 startet die erste Intevi-Kampagne für den ZVEH, den Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke, kurz „das E-Handwerk“. Die verbandsinterne Kampagne dreht sich rund um das Thema „Qualifizierung“. 12.000 Innungsbetriebe sollen motiviert werden, voll auf Qualität zu setzen und dem E-Markenbündnis innerhalb des ZVEH beizutreten, dem bereits 8.000 Betriebe angehören. Als Motivationskünstler haben wir die Huberbuam gewinnen können, die zu den besten Kletterern der Welt zählen. Hier schon mal ein Blick hinter die Kulissen bei der Foto- und Filmproduktion!
gk

31. März 2017Schönberger meint: Nicht jeder Trend liegt richtig

Die digitale Welt scheint alles zu überrollen. Das Internet lässt die alten Medien wie TV, Funk und Print hinter sich. Kein Wunder, dass die weltweiten Ausgaben für die digitale Werbung mit 205 Milliarden US-Dollar dieses Jahr das gute, alte TV mit gerade mal 192 Milliarden überholen werden. Das waren zumindest die Prognosen von Zenith, noch vor vier Wochen. Und jetzt gibt es den Google Boykott.

Was ist passiert?

Viele große Werbungtreibende vertrauen dem System Programmatic Advertising.
Programmatic bezeichnet den vollautomatischen und individualisierten Ein- und Verkauf von Werbeflächen. Dabei werden auf Basis der vorliegenden Nutzerdaten gezielt auf den Nutzer zugeschnittene digitale Werbeformate ausgeliefert.

Dann kann es schon mal passieren, dass Top Marken in einem nicht gewünschten Umfeld ausgeliefert werden. Anzeigen wurden z.B. bei YouTube zum Teil neben unseriösen Inhalten gezeigt. So erschien die Werbung von L‘Oréal etwa im Umfeld extremistischer Videos.

Das kann im TV nicht passieren. TV ist für den Aufbau und die Festigung von Bekanntheit, Vertrauen und Image nach wie das wichtigste Medium. L’Oréal, McDonald’s, AT&T,  Kia, Volkswagen und viele weitere – die sich dem Werbeboykott gegen YouTube angeschlossen haben, sehen das heute auch so.

Mein Fazit: nicht jeden Trend unkritisch mitmachen. Digitale Werbung ist wichtig, aber auch TV bleibt eine wichtige Konstante in der Markenkommunikation.
js

28. März 2017Neukunde: Reiner SCT

Aus Furtwangen im Schwarzwald kommt unser neuer Kunde Reiner SCT. Das 1997 gegründete Unternehmen ist Spezialist für Sicherheit in der digitalen Welt. Dazu zählen Lesegeräte für Chipkarten – insbesondere zum sicheren Online-Banking, Terminals für Händler und Handwerker für Bezahlungen mit girocards sowie der Zugriffsschutz an PC-Arbeitsplätzen.

Unser Auftrag für Reiner SCT: Die Entwicklung eines neuen Auftritts für das Partnerprogramm, mit dem Händler für den Vertrieb der Reiner SCT-Produkte gewonnen werden sollen.
gk

17. März 2017Olimar holt Gold

Große Freude bei den Piranhas und unserem Kunden Olimar! Denn: Beim WorldMediaFestival „Tourism“ in Hamburg wird unsere Out-of-home-Kampagne für Olimar in der Kategorie mit Gold ausgezeichnet! Am 10. Mai ist Preisverleihung, dann geht’s ab nach Hamburg. Die Plakatkampagne lief erstmals Anfang 2016 in Köln, Düsseldorf und Frankfurt und erzeugte nicht nur beim Publikum, sondern auch bei der Festival-Jury ganz offenbar Sehnsucht nach Urlaub und Neugier auf spannende Zielgebiete. Und so kann Olimar passend zu seinem Claim „Besonders reisen“ jetzt auch mit Fug und recht sagen: „Besonders werben“.
gk